Dr. Saal Dr. Hellwig Dr. Schmitz
Dermatologie Allergologie Lasertherapie Akupunktur

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Behandlung gutartiger Hauttumore

Wirkungsweise dieses Lasertyps

Mit dem Erbium-YAG- Laser steht ein modernes Verfahren zur Verfügung, mit dem mikrometerfeine Hautschichten sehr kontrolliert und schonend abgetragen werden können. Der Erbium-YAG- Laser arbeitet mit Licht im Infrarotbereich, das von Wasser aufgenommen und in Wärmeenergie umgewandelt wird. Hierdurch werden die wasserhaltigen Zellen verdampft (vaporisiert). Durch die vollständige Aufnahme des Lichtes in den oberflächlichen Zelllagen entsteht keine Schädigung von tiefer liegenden Strukturen. Daher ist das Narbenrisiko äußerst gering und eine rasche Abheilung der Wundfläche gewährleistet. Das Verfahren eignet sich zur Entfernung gutartiger Hautveränderungen wie eine bestimmte Art erhabener Muttermale, Alterswarzen und Altersflecken sowie zur Glättung von Aknenarben.

Durchführung der Behandlung

Bei sehr oberflächlichen Hautveränderungen kann ohne Lokalanästhesie behandelt werden. Bei tiefer reichenden Läsionen wird vorher eine kleine Lokalanästhesie gesetzt, bei sehr großflächigen Behandlungsarealen, wie z.B. Aknenarben, kann auch mit einer lokal betäubenden Salbe vorbehandelt werden. Nach dieser Vorbereitung wird die Haut Schicht für Schicht mit dem Laser abgetragen Anschließend wird ein Salbenverband angelegt. In den nächsten Tagen nach der Laserbehandlung werden Sie zum Verbandwechsel und zur Inspektion in die Praxis gebeten. Später können Sie diese Wundbehandlung auch zu Hause durchführen. In den ersten Tagen sollten Sie die Wunde trocken und sauber halten.

Mögliche Nebenwirkungen der Laserbehandlung

Kleine Blutgefäße werden durch die Laserbehandlung eröffnet und bleiben funktionstüchtig. Dies fördert die Wundheilung. Es kommt dadurch jedoch in den ersten Tagen nach dem Eingriff zu leichten oberflächlichen und vollkommen harmlosen Nachblutungen.In wenigen Fällen kann es, insbesondere nach zusätzlicher Sonneneinwirkung in der Heilungsphase, zu einer Farbveränderung der Haut kommen (Hyper- oder Hypopigmentierung), die sich in den meisten Fällen wieder zurück bildet. Die nach der Laserbehandlung frisch entstandene Haut ist noch einige Wochen, manchmal auch Monate gerötet. Da der Laser eine hautabtragende Wirkung hat, entsteht eine Art Schürfwunde, die sich in seltenen Fällen infizieren kann. Die entstehende Kruste darf keinesfalls mechanisch manipuliert werden, da es ansonsten zu einer Narbenbildung kommen kann. Bei großflächigen Behandlungen, z.B. Glättung von Aknenarben kann es in seltenen Fällen zur Ausbreitung von Herpesviren (Fieberbläschen) kommen. Daher muss in den Tagen vor und nach der Behandlung ein spezielles Antivirusmittel eingenommen werden.

Folgende Punkte sollten bei einer Laserbehandlung beachtet werden

  • Bitte kommen Sie zur Laserbehandlung ohne Make-up oder andere Cremes an der zu behandelnden Stelle.
  • Sonneneinwirkung (auch Solarium!) sollte für 6-12 Wochen nach der Lasertherapie streng vermieden werden, um nachfolgende Pigmentstörungen zu verhindern. Es kann eine Lichtschutzcreme mit hohem Faktor (mindestens 25) aufgetragen werden oder bei kleinen Arealen ein Pflaster aufgeklebt werden.
  • Der Laser hinterlässt eine Art Schürfwunde, die in den ersten Tagen trocken gehalten werden muss und eine lokale Wundbehandlung erfordert.

Für weitere und detalliertere Informationen stehen wir Ihnen gerne in einem persönlichen Beratungsgespräch zur Verfügung.

Weitere fundierte Informationen zum Thema Laser finden Sie auch unter:

www.ddl.de

www.Laserklinik.de